Rufbereitschaft im pastoralem Raum Gelderland – erreichbar rund um die Uhr für seelsorgliche Notfälle
Manche Situationen dulden keinen Aufschub: Wenn ein geliebter Mensch im Sterben liegt; wenn plötzlich seelsorglicher Beistand gebraucht wird. Für solche Momente gibt es seit Juli 2025 im pastoralen Raum Gelderland eine gemeinsame Rufbereitschaft.
Alle Kirchengemeinden tragen dieses Angebot miteinander – und unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger sind so rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, für seelsorgliche Notfälle erreichbar.
Bitte scheuen Sie sich nicht, im Ernstfall anzurufen. Diese Rufnummer ist genau dafür da, wenn Sie dringend Beistand benötigen – etwa am Sterbebett oder in anderen Krisen.
Rufbereitschaftsnummer: 02831 – 99 24 55
Wir sind da, wenn es darauf ankommt.
Ihre Seelsorgerinnen und Seelsorger im pastoralen Raum Gelderland
Über unser Zentrales Pfarrbüro können Sie ebenso während unserer Sprechzeiten Kontakt aufnehmen: Tel.: 02831 97670.

Es ist wieder soweit…
Am Freitag vor Pfingsten, den 22. Mai 2026 laden wir alle Mitglieder unserer großen Pfarrei St. Maria Magdalena zum „Fest der Begegnung“ ein.
Wir beginnen um 18.00 Uhr mit einer kurzen aber feierlichen Andacht in der Pfarrkirche und ziehen dann gemeinsam in den Pfarrheimgarten um, wo wir dann bei hoffentlich trockenem Wetter gemeinsam verweilen, plaudern uns kennenlernen und einfach eine schöne Zeit miteinander verbringen dürfen.
Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt.
In diesem Jahr gilt unser Dank dem Vorbereitungsteam aus den Ortschaften Veert und Lüllingen, die dieses Fest mit viel Engagement vorbereitet haben.
Herzliche Einladung an alle – Kommt vorbei!


Gerne möchten wir an dieser Stelle auf die geplanten Ausflüge der MessdienerInnen unserer Pfarrei aufmerksam machen.
Die Anmeldeformulare sowie weitere Informationen befinden sich hinter den entsprechenden Links.
Bitte beachtet den Anmeldeschluss für die einzelnen Aktionen.
In der vergangenen Woche machten sich 24 Frauen und Männer aus unserer Pfarrei und dem Pastoralen Raum Gelderland mit dem Fahrrad auf den Weg zum Katholikentag in Würzburg unter dem Motto: „Hab Mut, steht auf!“.
Unterwegs begleiteten geistliche Impulse, Gebete, gute Gespräche und vor allem die schöne Gemeinschaft die Teilnehmenden.
WIr sind besonders stolz auf die Pilgergruppe und freuen uns sehr, dass alle Teilnehmenden sicher wieder zurückgekehrt sind.
Impressionen der Tour finden Sie rechts!
Lieber Dieter, in diesem Jahr schaust du auf 40 Dienstjahre in unserer Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena zurück. Viele Menschen hier in Geldern und Umgebung kennen dich. Einige, die den Pfarrbrief lesen, vielleicht aber auch nur vom Sehen oder Hören. Magst du zuerst einmal etwas über dich erzählen. Wo kommst du her? Wie bist du nach Geldern gekommen? Wie ist deine private Situation?
Geboren bin ich in Bad Wildungen, aufgewachsen in Netze, einem kleinen Dorf bei Waldeck am Edersee. Mit 10 Jahren habe ich erste Schritte im Klavierunterricht unternommen und bin von dort früh zum Orgelspiel gekommen. Bereits mit 14 Jahren habe ich meine erste Messe gespielt.
Nach dem Abitur wollte ich unbedingt nach Aachen zur Kirchenmusikschule St. Gregoriushaus und habe auch auf Anhieb die Aufnahmeprüfung bestanden. Heute ist diese Hochschule leider geschlossen. Um das A-Examen abschließen zu können, muss man ein öffentliches Orgelkonzert und ein Chor- und Orchesterwerk aufführen. Da überschlugen sich manche Ereignisse. Am 26.7.86 haben meine Frau Birgit und ich geheiratet, am 1.8.86 habe ich die Stelle in Geldern angetreten. Ich stand mit 23 Jahren vor einem großen, unbekannten Chor und hatte acht Wochen später die große „Cäcilienmesse“ von Charles Gounod zu dirigieren. Das war eine wirkliche Feuertaufe.
Es folgten das Chorkonzert fürs Kantorenexamen und ein Orgelkonzert in Rheindalen, damit war das A-Examen bestanden. In den nächsten vier Jahren absolvierte ich noch an der Musikhochschule Köln die „künstlerische Reifeprüfung“ und das Konzertexamen.

In diesen Jahren der Herausforderungen durch die Prüfungen haben wir unsere Familie gegründet. Von 1989 bis 1996 wurden unsere vier Töchter geboren. Dadurch, dass ich meinen Arbeitsplatz so nah an unserer Wohnung hatte, war ich viel für die Familie sichtbar und greifbar. Gleichzeitig musste die Familie an allen kirchlichen Festen immer Rücksicht nehmen. Meine Frau ist ebenfalls Kirchenmusikerin, das hieß für unsere Kinder z.B. an Weihnachten immer „Warten“, Dienst in der Kirche hatte eine hohe Priorität. Aber die Familie hat meinen Beruf immer mitgetragen und sie hält mir bis heute den Rücken frei. Sie haben die Musik auch ins eigene Leben integriert, was mir eine große Freude ist.