Herzlich Willkommen

Hier zeigen wir uns von unserer besten Seite und Ihnen alles, was wir zu bieten haben.

Schauen Sie sich gerne um  und entdecken Sie unsere Vielfalt.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie uns gut kennen lernen können – am liebsten persönlich.

 

 

Aktuelles

Rufbereitschaft im pastoralem Raum Gelderland – erreichbar rund um die Uhr für seelsorgliche Notfälle

Manche Situationen dulden keinen Aufschub: Wenn ein geliebter Mensch im Sterben liegt; wenn plötzlich seelsorglicher Beistand gebraucht wird. Für solche Momente gibt es seit Juli 2025 im pastoralen Raum Gelderland eine gemeinsame Rufbereitschaft.

Alle Kirchengemeinden tragen dieses Angebot miteinander – und unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger sind so rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, für seelsorgliche Notfälle erreichbar.

Bitte scheuen Sie sich nicht, im Ernstfall anzurufen. Diese Rufnummer ist genau dafür da, wenn Sie dringend Beistand benötigen – etwa am Sterbebett oder in anderen Krisen.

Rufbereitschaftsnummer: 02831 – 99 24 55

Wir sind da, wenn es darauf ankommt.

Ihre Seelsorgerinnen und Seelsorger im pastoralen Raum Gelderland

Über unser Zentrales Pfarrbüro können Sie ebenso während unserer Sprechzeiten Kontakt aufnehmen: Tel.: 02831 97670.

VERSTÄRKUNG IM SEELSORGETEAM

 

Liebe Mitglieder der Pfarrei St. Maria Magdalena,

mein Name ist Michael Tigler und ab dem 1. August 2026 werde ich als Pastoralreferent in Ihrem pastoralen Raum und Ihrer Pfarrei tätig sein. Gebürtig stamme ich aus Kleve, wo ich 2017 mein Abitur abgeschlossen habe. Im Anschluss führte mich mein Weg nach Paderborn, wo ich bis 2020 Religionspädagogik studierte. Von 2020 bis 2023 durfte ich in Marl meine Zeit als Pastoralassistent verbringen und erste umfangreiche Erfahrungen sammeln. Seit 2023 war ich als Pastoralreferent in der Pfarrei St. Josef in Moers eingesetzt, bevor ich nun mit großer Freude zu Ihnen nach Geldern wechseln darf.

In all meinen bisherigen Aufgabenfeldern lagen mir besonders die Kinder- und Jugendarbeit sowie das katechetische Arbeiten am Herzen. Junge Menschen auf ihrem Glaubensweg zu begleiten, gemeinsam mit ihnen neue pastorale Formen auszuprobieren und Kirche als lebendigen, offenen Raum erfahrbar zu machen, ist für mich eine besonders wertvolle Aufgabe. Ebenso wichtig ist mir die Zusammenarbeit mit allen Generationen in unserem Glauben.

 

Ich freue mich sehr darauf, Sie kennenzulernen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam neue Wege für unsere Kirche vor Ort zu gestalten. Bitte scheuen Sie sich nicht, mich anzusprechen. Für Ihre Anliegen, Fragen und Ideen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Ich blicke mit großer Vorfreude auf die kommenden Jahre und darauf, ein Teil Ihrer Gemeinde und Ihrer pastoralen Arbeit zu werden.

Herzliche Grüße
Michael Tigler

 

INTERVIEW MIT DIETER LORENZ
zum 40-jährigen Dienstjubiläum

 

Lieber Dieter, in diesem Jahr schaust du auf 40 Dienstjahre in unserer Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena zurück. Viele Menschen hier in Geldern und Umgebung kennen dich. Einige, die den Pfarrbrief lesen, vielleicht aber auch nur vom Sehen oder Hören. Magst du zuerst einmal etwas über dich erzählen. Wo kommst du her? Wie bist du nach Geldern gekommen? Wie ist deine private Situation?

Geboren bin ich in Bad Wildungen, aufgewachsen in Netze,  einem kleinen Dorf bei Waldeck am Edersee. Mit 10 Jahren habe ich erste Schritte im Klavierunterricht unternommen und bin von dort früh zum Orgelspiel gekommen. Bereits mit 14 Jahren habe ich meine erste Messe gespielt.
Nach dem Abitur wollte ich unbedingt nach Aachen zur Kirchenmusikschule St. Gregoriushaus und habe auch auf Anhieb die Aufnahmeprüfung bestanden. Heute ist diese Hochschule leider geschlossen. Um das A-Examen abschließen zu können, muss man ein öffentliches Orgelkonzert und ein Chor- und Orchesterwerk aufführen. Da überschlugen sich manche Ereignisse. Am 26.7.86 haben meine Frau Birgit und ich geheiratet, am 1.8.86 habe ich die Stelle in Geldern angetreten. Ich stand mit 23 Jahren vor einem großen, unbekannten Chor und hatte acht Wochen später die große „Cäcilienmesse“ von Charles Gounod zu dirigieren. Das war eine wirkliche Feuertaufe.
Es folgten das Chorkonzert fürs Kantorenexamen und ein Orgelkonzert in Rheindalen, damit war das A-Examen bestanden. In den nächsten vier Jahren absolvierte ich noch an der Musikhochschule Köln die „künstlerische Reifeprüfung“ und das Konzertexamen.

 

 

 

 

In diesen Jahren der Herausforderungen durch die Prüfungen haben wir unsere Familie gegründet. Von 1989 bis 1996 wurden unsere vier Töchter geboren. Dadurch, dass ich meinen Arbeitsplatz so nah an unserer Wohnung hatte, war ich viel für die Familie sichtbar und greifbar. Gleichzeitig musste die Familie an allen kirchlichen Festen immer Rücksicht nehmen. Meine Frau ist ebenfalls Kirchenmusikerin, das hieß für unsere Kinder z.B. an Weihnachten immer „Warten“, Dienst in der Kirche hatte eine hohe Priorität. Aber die Familie hat meinen Beruf immer mitgetragen und sie hält mir bis heute den Rücken frei. Sie haben die Musik auch ins eigene Leben integriert, was mir eine große Freude ist.

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