Am 22.02. sagte die römische Glaubenskongregation einmal mehr ‚Nein‘ zu den Segnungsfeiern für gleichgeschlechtliche Paare. „Wir segnen nicht die Sünde“ – das ist ein Schlag ins Gesicht für Menschen weltweit, die z.T. ein Leben lang um ihre Art zu lieben ringen und dafür lange genug diskriminiert wurden – auch von der Kirche. Es ist auch ein Schlag ins Gesicht für alle Seelsorger_innen und Theolog_innen, die Menschen in entscheidenden Situationen ihres Lebens den Segen zusagen, den Gott allein schenkt. Zur Realität dieser Kirche gehört leider bisher, dass eine Segensfeier für homosexuelle Paare und für Menschen, die nach einer zerbrochenen Ehe sich neu verlieben, meist heimlich passieren muss. Ein Segen durch die Hintertür jedoch ist beschämend – für die zu Segnenden und für die Kirche! Daher hat Vision von Hoffnung zusammen mit anderen Initiatoren eine bundesweite Kampagne gestartet, die sichtbar machen soll, wie sehr viele Menschen in der Kirche die bunte Vielfalt der verschiedenen Lebensentwürfe und Liebesgeschichten von Menschen als Bereicherung und Segen empfinden.

Wir wollen daher einladen, den Segen Gottes für ALLE LIEBENDEN zu erbitten – gleichgeschlechtlich oder nicht, verheiratet oder nicht oder wie auch immer. Paare, die hieran teilnehmen, sollen den Segen bekommen, den Gott ihnen schenken will: GANZ OHNE HEIMLICHKEIT. Wir möchten diesen Gottesdienst am 06.05. um 19.00 Uhr in der Veerter St. Martin Kirche mit euch feiern und wollen eure Beziehungen mit einem Einzelsegen bekräftigen. Neben der konkreten Feier (die ca. eine halbe Stunde dauern wird) werden wir im Anschluss ein wenig Zeit brauchen für Filmaufnahmen, damit das Ganze am Montag darauf (dem eigentlichen Tag der Kampagne) gut online gehen kann. Dafür möchten wir Segnungsmomente aufzeichnen, sowie den Kuss eines jeden Paares einfangen.

Um das Ganze in der aktuellen Coronasituation gut und verantwortungsbewusst planen zu können, bitten wir um eine kurze Rückmeldung, ob ihr an dieser Feier teilnehmt:

info@visionvonhoffnung.de

Am 10. Mai ist laut ökumenischem Heiligenlexikon einer der Gedenktage des Noah. Er ist in der Bibel der Stammvater aller Geschlechter. Gott sandte ihm den Regenbogen als Zeichen seines Bundes. Der Name Noah bedeutet übersetzt: Der Ruhe Bringende, der Tröster. 

Deshalb wurde dieser Tag für die Kampagne gewählt.


EINE VISION VON HOFFNUNG

wollen wir den Menschen zurück ins Herz legen. Hoffnung ist mehr als ein Wunsch. In der Hoffnung steckt eine Zuversicht! Unsere christliche Hoffnung verändert, weil sie uns eine neue Perspektive auf das Leben gibt. Weil sie nicht nur bis zum Horizont sieht, sondern darüber hinaus geht. Der Grund für diese Hoffnung ist Jesus Christus, denn er hat uns die Aussicht auf ein Leben gegeben, das über den Tod hinausreicht. Seine Auferstehung bedeutet, dass das Schlimmste nie das Letzte ist, dass nicht die Gewalt und die Angst am Ende gewinnen werden, sondern Gott. Das ist unsere Hoffnung. Diese Hoffnung aktiviert uns zum Handeln. Unsere Hoffnung legt Hand an diese kranke, unerlöste Welt. Hoffnung sagt:

„Gott schafft das… und wir packen mit an.“